Behandlungsspektrum

  • Medikamentöse Therapie
  • Physiotherapie
  • Therapeutische Lokalanästhesie (lokale Infiltrationstherapie, wirbelsäulennah und periphere Gelenkblockaden)
  • Intrathekale Injektionen
  • Periradikuläre Therapie (PRT)
  • Manuelle Therapie
  • Akupunktur
  • Psychologische Mitbetreuung zur Schmerzverarbeitung, Schmerzwahrnehmung, Psychotherapie und Entspannungsverfahren
  • Ergotherapie

Die Kinderorthopädie beschäftigt sich mit angeborenen und erworbenen Deformitäten und Erkrankungen des Bewegungsapparates bei Kindern und Jugendlichen. 

Da sich dieser Teilbereich der Orthopädie mit der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates bis zum Wachstumsabschluss befasst, sind im Unterschied zum Erwachsenen Kenntnisse der normalen und krankhaften Entwicklung, des Wachstums des kindlichen Körpers von der Geburt bis zur Adoleszenz unumgänglich.

Kinderorthopädie ist nicht die Orthopädie des Erwachsenen, angewandt am kleinen Patienten! 

Oft kann durch Früherkennung und das Früherfassen von Störungen eine erfolgreiche konservative Therapie erfolgen. Sind operative Maßnahmen nicht zu vermeiden, muss das noch stattfindende Körperwachstum berücksichtigt werden.

  • Fußdeformierungen

    • Konservative und operative Therapie des Klumpfußes (Ponseti-Konzept) und anderer Fußdeformierungen

  • Hüfterkrankungen

    • Neugeborenenscreening der Hüftgelenke
    • Konservative und operative Therapie der Hüftdysplasie (Beckenosteotomien, Umstellungsoperationen am Oberschenkel)
    • Konservative und operative Therapie bei Morbus Perthes und operative Therapie Epiphysioloysis capitis femoris

  • Kniegelenkserkrankungen

    • Operative Therapie der Patellaluxation
    • Operative Wachstumslenkung oder Korrektur von Achsfehlstellungen (X- oder O-Bein)
    • Operative Therapie der Osteochondrosis dissecans

  • Konservative Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen (Morbus Scheuermann, Skoliose)
  • Konservative und operative Therapie von Kindern mit zerebraler Bewegungsstörung
  • Infekterkrankungen des Skeletts (eitrige Arthritis und/oder Osteomyelitis)

Konservative und operative orthopädische Therapie rheumatischer Erkrankungen 

„Die Orthopädische Rheumatologie, auch kurz Rheumaorthopädie genannt, beschäftigt sich mit der Behandlung der Auswirkung rheumatischer Erkrankungen auf den Bewegungsapparat. In der Folge rheumatischer Erkrankungen können auch lokale Gewebszerstörungen auftreten. Davon betroffen sind z.B. Kraftüberträger wie Gelenke und Sehnen. Unbehandelt führen derartige Zerstörungsprozesse zu Funktionsverlusten des Bewegungsapparates, und in ausgeprägten Fällen zur Invalidität des Betroffenen. Das Ziel rheumaorthopädischer Therapie ist zuerst die Vermeidung eines solchen Funktionsverlustes durch geeignete lokale (d.h. am Ort der Entzündung einsetzende) vorbeugende Maßnahmen. Ist ein derartiger Funktionsverlust bereits eingetreten, muss durch einen operativen Eingriff die Gelenkfunktion wiederhergestellt werden. Vielfältige Behandlungsformen (konservative und operative) werden eingesetzt.“ (Deutsche Gesellschaft für Orthopädische Rheumatologie e.V.)

  • Synovektomie aller Gelenke
  • Sehnenplastiken, Arthrodesen
  • Endoprothetik

Bei chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen kommt es zum überschießenden Wachstum der Gelenkschleimhaut mit Ergussbildung im betroffenen Gelenk. Als minimalinvasive Therapiemethode bieten wir in Kooperation mit der Klinik für Nuklearmedizin die Radiosynoviorthese von Gelenken an. Dabei handelt es sich um die Einspritzung eines radioaktiven Pharmakons (Beta-Strahler) in das Gelenk, um die entzündete Schleimhaut zu veröden.

Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Knochenstoffwechsels stehen im Mittelpunkt der Osteologie. Neben den operativen Therapieverfahren ist die Diagnostik und Therapie der Osteoporose ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit. Modernste Methoden der Diagnostik und Therapie kommen zur Anwendung. 

  • Beratung und Prävention von Patienten
  • Differentialdiagnostik von Erkrankungen des Knochenstoffwechsels
  • Spezielle Osteoporose-Labordiagnostik
  • Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie mittels Dualer-Röntgen-Absorptiometrie-Verfahren (engl. dual-energy X-ray absorptiometry, DXA oder DEXA)
  • Differenzierte medikamentöse Therapie der Osteoporose
  • Minimalinvasive Wirbelsäuleneingriffe bei Wirbelkörperfrakturen (Vertebroplastie/Kyphoplastie)
  • Spezielle Diagnostik und Therapie der Osteoporose des Mannes

Im Rahmen der stationären Therapie erfolgt auch die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln. Dabei arbeiten wir eng mit Firmen der Orthopädietechnik und orthopädischen Schuhmachern zusammen, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten. 

  • Orthesenversorgung
  • Orthopädische Schuhversorgung
  • Korsettversorgung
  • Anpassung von Gehhilfen
  • Therapie bei motorischen Funktionseinschränkungen
  • Therapie bei psychischen Funktionseinschränkungen
  • Selbsthilfetraining/Haushalttraining etc.
  • Arbeitsplatztraining
  • Training/Schulung für rückengerechtes Verhalten
Siegel und Zertifikate des Carl-Thiem-Klinikums

Das CTK ist bestrebt ständig die Qualität der medizinischen Behandlung, die Patientenfreundlichkeit und den Service zu verbessern. Unsere Zertifikate und Qualitätssiegel sind für uns Meilensteine und Anerkennung unser bisherigen Bemühungen.