Behandlungsspektrum

In der Klinik für Neurologie werden alle Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems diagnostiziert und behandelt. Ebenfalls gehören Erkrankungen des Muskels in das Fachgebiet der Neurologie. Unsere Klinik verfügt  neben einer Normalstation über eine spezialisierte Station zur Behandlung des Schlaganfalls  (Regional zertifizierte Stroke Unit) mit 8 Monitorbetten und eine Station zur Neurologischen Frührehabilitation. Die Klinik für Neurologie ist anerkanntes MS Zentrum der DMSG. Unsere klinische Neurophysiologie bietet alle Möglichkeiten, deren eine moderne Neurologie bedarf. 

Viele neurologische Krankheitsbilder bedürfen heute der engen Kooperation mit Experten anderer Fachdisziplinen. Die Voraussetzungen hierfür sind im CTK mit seinen 23 Kliniken und Instituten ideal.

Der Schwerpunkt unserer Versorgung liegt in der stationären Behandlung. Patienten mit einer Multiplen Sklerose können aber auch ambulant betreut werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Behandlung in der Chefarztambulanz. Hierfür ist eine private Krankenversicherung erforderlich.

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose und andere entzündliche Erkrankungen des Nervensystems
  • Meningitis und Enzephalitis
  • Neuroborreliose
  • Anfallsleiden (Epilepsie)
  • Morbus Parkinson und andere Bewegungsstörungen
  • Tumore des Nervensystems
  • Erstdiagnose von Gedächtnisstörungen (Demenz)
  • Erkrankungen des peripheren Nervensystems (Polyneuropathie, Guillain-Barré Syndrom)
  • Erkrankungen des Muskels (Myasthenie, Myopathie, Myositis)
  • Diagnostik psychosomatischer Krankheitsbilder mit neurologischem Symptombild

Leitung: Oberärztin Dr. med. Hjördes Hentschel (N1a) und Oberarzt Robert Handreka (N1b)

Auf der neurologischen Normalstation werden Patienten mit neurologischen Krankheitsbildern behandelt, die ambulant nicht ausreichend diagnostiziert oder behandelt werden können. Diese Patienten sind aber nicht so krank, dass sie einer Überwachung der Vitalfunktionen (Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung) bedürfen. In der Regel werden Patienten auf dieser Station aufgenommen, wenn sie geplant durch ihren betreuenden niedergelassenen Arzt eingewiesen werden.

Leitung: Oberärztin Dr. med. Antje Herwig

Unsere Stroke Unit verfügt derzeit über 8 Monitorbetten. Sie ist von der Deutschen Schlaganfallsgesellschaft als regionale Stroke Unit zertifiziert.  

Patienten mit einem Schlaganfall sind Notfallpatienten, da in den ersten Stunden versucht werden kann, das verstopfte Blutgefäß wieder zu eröffnen. Wenn möglich, wird diese Behandlung daher bereits in der Notaufnahme begonnen und dann auf der Stroke Unit fortgesetzt. Im weiteren Verlauf werden Patienten auf der Stroke Unit durch speziell geschultes Pflegepersonal überwacht. Bereits in den ersten Stunden beginnt die Klärung der Ursache des Schlaganfalls. Innerhalb von 24 Stunden wird auch mit der Behandlung der Symptome durch spezialisierte Therapeuten begonnen, sofern es der Zustand des Patienten erlaubt. Die Liegezeit im Monitorbereich beträgt in der Regel 24 bis 72 Stunden.

Wir freuen uns über den Besuch von Angehörigen unserer Patienten. Der Notfallcharakter des Schlaganfalls erfordert aber, dass Sie Wartezeiten in Kauf nehmen müssen und auch Arztgespräche nicht immer wie geplant durchgeführt werden können.

Stroke Unit (Station N2)

Leitung: Oberärztin Dr. med. Agnieszka Bartkowski

In 19 Betten besteht hier die Möglichkeit, Patienten mit neurologischen Erkrankungen sehr früh und intensiv zu rehabilitieren. Die Patienten der neurologischen Frührehabilitation der Phase B werden uns direkt von einer Intensivstation, einer Intermediate Care Station oder der Stroke Unit zuverlegt. Häufig sind diese Patienten nach einer längeren Intensivtherapie noch mit einer Trachealkanüle versorgt oder es besteht eine überwachungspflichtige Schluckstörung. 

Durch eine intensive Behandlung in einem interdisziplinären Behandlungsteam aus Ärzten, Pflegern, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten sowie Neuropsychologen kann die Rehabilitation dieser Patienten zu einem frühen Zeitpunkt beginnen, mit dem Ziel, dass die Patienten die Fähigkeiten des täglichen Lebens wieder erlernen.

Ultraschall Labor

  • Doppler und Duplexsonographie
    Leitung Oberärztin Dr. med. Antje Herwig

    • Ultraschalldiagnostik der das Gehirn versorgenden Blutgefäße und des Hirngewebes
    • Sonographie peripherer Nerven und der Sehnerven sowie der Muskulatur

Elektrophysiologie       

  • Elektroneurographie, Elektromyographie, evozierte Potentiale
    Leitung Oberarzt Robert Handreka
  • Elektroencephalographie (EEG, Video EEG)
    Leitung Oberärztin Dr. med. Hjördes Hentschel

Autonomes Funktionslabor (Kipptisch)

  • Diagnostik von Funktionsstörungen des vegetativen Nervensystems, z.B. Ermittlung der Ursache kreislaufbedingter Bewusstseinsstörungen mittels Kipptisch-Untersuchung
  • Neurokardiologische Diagnostik, Testung des Geruchssinnes

Die speziell ausgebildeten Neuropsychologen sind eng in die Diagnostik neurologischer Erkrankungen eingebunden. Die Beurteilung von Gedächtnisstörungen und psychosomatischen Krankheitsbildern sind die Schwerpunkte der neuropsychologischen Diagnostik. Derzeit stehen der Klinik für Neurologie zwei Neuropsychologinnen zur Verfügung.

Siegel und Zertifikate des Carl-Thiem-Klinikums

Das CTK ist bestrebt ständig die Qualität der medizinischen Behandlung, die Patientenfreundlichkeit und den Service zu verbessern. Unsere Zertifikate und Qualitätssiegel sind für uns Meilensteine und Anerkennung unser bisherigen Bemühungen.