Behandlungsspektrum

  • Unter rekonstruktiver Chirurgie versteht man eine der vier Säulen der Plastischen Chirurgie, auf die wir uns hier im lokalen und regionalen Umfeld entsprechend dominant spezialisiert haben
  • Es bestehen nun seit 1990 Erfahrungen bei über 1.000 Patienten mit individualisierten, hochkomplexen Rekonstruktionen auch im interdisziplinären Umfeld, die wir im CTK und auch umliegenden Kliniken und dem Bereich der niedergelassenen Ärzte als Service-Leistung anbieten
  • Unser Anspruch ist es, mit den internationalen Entwicklungen dieser sehr handwerklich orientierten, personalisiert-chirurgischen Kunst mitzuhalten, wobei wir uns an Kliniken in München, Boston, Houston, Bangalore, Seattle, Heidelberg und Taipeh orientieren. Dies gilt speziell für den sensiblen und sozial außerordentlich bedeutsamen Kopf-Hals-Bereich, zusätzlich für außerordentliche Rekonstruktionen im Extremitätenbereich.
  • Dabei nutzen wir einen effektiven, biomimetischen Ansatz, der aus einer adäquaten Kombination von Resektion und Rekonstruktion im dreidimensionalen Raum, kombiniert mit einer spatiotemporal forcierten Fast Track Surgery ausgeht (z.B. compartement-resections & reconstructions)
  • Dazu zählt das Angebot, besonders schwierige Fälle mit radiogenen Schäden, Fisteln, Rezidiven, freiliegenden inneren Bereichen, postradiogenen Ankylosen, Narbenkontrakturen der regio colli anterior etc.  zu behandeln
  • Damit zielen wir darauf ab, nicht nur Primärfälle, sondern auch Sekundär- und Tertiärfälle in unser Portfolio aufzunehmen, bei denen nur die Synergie aller zur Verfügung stehenden operativen Optionen sowohl aus dem resektiven als auch aus dem rekonstruktiven Sektor, gepaart mit jahrelanger Erfahrung, Lösungen beisteuern können.
  • Aus ökonomischer Sicht wird das Projekt durch eine kostensparende RLCM-Taktik unterstützt (rapid & low cost microsurgery), die auch für die Kostenträger interessant ist.
  • Die Einbindung in das regionale Traumazentrum ist dabei nur eine isolierte Facette – die Optionen gehen weit über diese Indikationen hinaus.
  • alle relevanten plastisch-rekonstruktiven Verfahren in der Akutphase (außer Replantationen) und zur Korrektur von Unfall- oder Tumorbehandlungsfolgen oder freiliegenden Bereichen nach Versorgung mittels orthopädischer Implantate, inkl. mikrovaskulärer Transplantationschirurgie
  • Zur Anwendung kommen: Radialis, Latissismus, 3-in-1, Vastus in allen Varianten, GVALT, Rectus, Fibula, Becken, Scapula, Parascapula, Jejunum, chimeric flaps, hybrid flaps, perforans-flaps, propeller flaps, ultrathin flaps, supercharged and boostered flaps, komplexe Techniken mit Nutzung von av-loops oder chain-link-flaps, free style flaps,  dazu optional Expandertechniken und alternative Anschluss-Optionen bei frozen vessel depleted neck (loops, mammaria int., subclacia etc.)
  • Individualisierte Rekonstruktionen erfolgen interdisziplinär in Kooperation mit der Orthopädie, dem Fußzentrum, der Traumatologie, der HNO-Klinik, der Neurochirurgie, der Allgemeinen Chirurgie, der Gefäßchirurgie, der Thoraxchirurgie, der Urologie, der Hautklinik, der Augenklinik, der septischen Chirurgie, bei chronischen Wunden und Decubitalulzera und der Frauenklinik
  • Dies ermöglicht auch die Behandlung chronischer Osteomyelitiden der Extremitäten sowie ggfs. die Unterstützung bei der Behandlung des diabetischen Fußes oder anderweitiger Fußdeformitäten mit schwierigen Wundverhältnissen.
  • Chirurgische Behandlung von Neubildungen der äußeren Haut des Gesichtes, der Speicheldrüsen und - ganz besonders wichtig - die Behandlung von Krebs im Bereich der Lippen, der Mundhöhle, der Zunge, des Zungengrundes, des Gaumens, der Rachenmandel-Region und der Augenhöhle
  • Operative Therapie der Lymphknoten im Kopf-Hals-Bereich
  • Interdisziplinäre Therapie bei Tumoren der Augenhöhle und der Schädelbasis
  • Funktionserhaltende Rekonstruktion mit körpereigenem Gewebe
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen des Tumorzentrums

Operative Therapie von Verletzungen des Mittelgesichts und des Unterkiefers mit adäquaten Osteosyntheseverfahren von der Rekonstruktions- bis zur Mikroplatte

  • Operative Versorgung von Verletzungen der Weichteile des Gesichtes, des Halses und der Kopfhaut

Operationen an Oberkiefer und Unterkiefer zur Optimierung der Kieferposition und Kaufunktion

  • Adjuvante Korrekturen im Kinn-Bereich mit positiver Auswirkung auf die Funktion der mimischen Muskulatur
  • Simultane komplexe Nasenkorrekturen
  • Kausale Behandlung der Schlaf-Apnoe bei skelettalen Dysbalancen

Therapie von Lippen-Kiefer-Gaumen-Segelspalten

  • Kiefergelenkschirurgie in speziellen Fällen, inkl. Arthroplastik und Operationen bei rezidivierenden Luxationen
  • Ankylose-Operationen nach Unfällen oder Tumorerkrankungen
  • Entfernung von Neoplasien (Neubildungen) im Kiefer-Gesichtsbereich
  • Behandlung störender Narben
  • Behandlung von Hämangiomen (Blutschwämmchen)
  • Entzündungen
  • Tumorerkrankungen

Dentogene Entzündungen, Zysten

  • Osteomyelitis
  • Osteonekrose bei Biphosphonattherapie
  • Fibröse Dysplasie

Team

Carsten Ruttig
Dr. med.
Carsten Ruttig
Chefarzt
(0355) 46-30 63
Silke Schulze
Silke Schulze
Sekretariat der Klinik
(0355) 46-30 63

Leitende Oberärztin:

Dr. med. Annette Sillack
Fachärztin für MKG-Chirurgie, Zusatzbezeichnung Palliativmedizin


Sektionsleiter Plastische Chirurgie:

Prof. Dr. med. Björn Dirk Krapohl
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie


Fachärzte:

Aktham Abou Fakher, Zahnarzt
Niels Kciuk, Zahnarzt
Kataryzna Spytkowska-Blauman, Zahnärztin
Sebastian Vonau, Zahnarzt

Sprechstunden

Anmeldung für alle Sprechstunden

Telefon: (0355) 46-25 02 oder -16 65

Sprechzeiten: Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr

Sprechzeiten: Montag von 9:30 bis 15:30 Uhr 

Sprechzeiten: Mittwoch von 8:00 bis 14:30 Uhr (einmal monatlich, Termin bitte erfragen)

Sprechzeiten: Donnerstag von 16:00 bis 18:00 Uhr

Patientenratgeber

Einen Termin zur Aufnahme können Sie unter der Rufnummer (0355) 46-25 02 der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichts- und Rekonstruktive Chirurgie,in Ausnahmefällen über das Sekretariat (0355) 46-30 63, vereinbaren.

Sollten Sie spezielle Fragen zu Ihrem Eingriff haben, können Sie Informationen über das Chefarztsekretariat unter (0355) 46-30 63 erhalten.

Bei komplexeren Eingriffen oder bei noch offenen Fragen steht Ihnen unser Team gern persönlich im Rahmen einer Vorstellung in unserer Klinik zur Verfügung. Hierfür können Sie einen Beratungstermin unter (0355) 46-25 02 oder 46-16 65 vereinbaren.

Welche Unterlagen und medizinischen Befunde benötigen Sie?

  • Versichertenkarte und Personalausweis (ggf. Reisepass)
  • „Verordnung von Krankenhausbehandlung“ mit Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkasse
  • Vorherige Krankenhaus- und Arztberichte, Untersuchungsbefunde (Röntgen-/Ultraschallbilder/EKG/Labor etc.), falls vorhanden
  • Aufstellung der vom Arzt aktuell verordneten Medikamente
  • Vorhandene Gesundheitspässe (Antikoagulationspass, Schrittmacher-Pass, Impfpass, Röntgenpass, Diabetikerpass, Allergiepass usw.)
  • Ggf. Teilnahmebescheinigungen an Versorgungsprogrammen der Krankenkasse
    (z.B. Prosper)


Welche persönlichen Gegenstände nehmen Sie mit?

  • Adressen und Telefonnummern der nächsten Angehörigen/Bezugspersonen
  • Persönliche Toilettenartikel zur Körperpflege
  • Brille, Hörgerät, Gehstock, Rollator, Stützstrümpfe (sofern vorhanden)
  • Kleidung; Schlafanzug, Bademantel, festes Schuhwerk
  • Eventuell Sport- und Schwimmbekleidung
  • Lesestoff, Schreibutensilien
  • Etwas Bargeld (auch für den Erwerb einer Telefonkarte), ein EC-Automat steht im Haus zur Verfügung


Beachten Sie bitte, dass Sie aus Platzgründen nur das Nötigste einpacken. Vermeiden Sie es außerdem, teure Wertgegenstände, hohe Bargeldsummen und Kreditkarten mitzunehmen, da hier keine Haftung übernommen wird.

  • Informieren Sie Verwandte/Freunde oder Bezugspersonen und überlegen Sie sich, ob Sie jemanden für Ihre Verwaltungs- und Bankangelegenheiten eine Vollmacht erteilen müssen.
  • Für Notfälle und sonstige Angelegenheiten in Ihrer Wohnung ist es ratsam, einen Schlüssel zu hinterlegen.
  • Stellen Sie die Postlagerung sicher, indem Sie Ihnen vertraute Personen bitten, Ihren Briefkasten zu leeren.
  • Denken Sie auch daran, dass Sie für die Zeit nach Ihrem Aufenthalt möglicherweise Betreuung oder Hilfsmittel benötigen. Hierbei ist Ihnen während Ihres Aufenthaltes unser Sozialdienst behilflich.


Essen und Trinken vor der Aufnahme:

Eventuell wurde Ihnen mitgeteilt, dass Sie bereits am ersten Tag nüchtern im Krankenhaus erscheinen mögen. Klären Sie bitte mit dem behandelnden Arzt am CTK ab, bis zu welchem Zeitpunkt vor Ihrem Aufenthalt Sie noch essen und trinken dürfen.


Medikamenteneinnahme vor der Aufnahme

Sofern Sie regelmäßig Medikamente einnehmen, müssen diese im Vorfeld der Aufnahme evtl. abgesetzt oder umgestellt werden. Bitte klären Sie mit Ihrem behandelnden Arzt am CTK ab, ob Ihre Medikamente abgesetzt oder umgestellt werden müssen oder ob diese beibehalten werden sollen.

Wir haben – außer auf den Stationen, in denen Sonderregelungen gelten, wie z.B. auf den Intensivtherapiestationen – tägliche Besuchszeiten zwischen 15:00 und 19:00 Uhr.

Sollten Sie einen Besuch zu anderen Zeiten planen, bitten wir darum, sich bei Pflegepersonal zu melden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass vor allem am Vormittag Therapien den Vorzug haben bzw. dass wir bei ärztlichen oder pflegerischen Maßnahmen die Gäste bitten, das Zimmer zu verlassen.

Nutzen Sie auch die Gelegenheit, mit Ihren Patienten, so es gesundheitlich möglich ist, in den Park zu gehen oder das Café aufzusuchen.

Besuch kann jedoch auch anstrengend sein. Überfordern Sie die Patienten deshalb nicht durch zu lange und zu viele Besuche.

Sonderregelungen Intensivmedizin:

Für einen Besuch Ihrer Angehörigen mit möglichst geringen Störungen durch Untersuchungen und Behandlungen würden wir einen Besuch zu den angegebenen Zeiten begrüßen – nach vorheriger Rücksprache sind selbstverständlich auch andere Zeiträume möglich.

Intensivstation – ITS1

Montag bis Freitag von 16:00 bis 18:00 Uhr

Samstag und Sonntag von 15:00 bis 19:00 Uhr

Auskunftszeiten täglich von 15:30  bis 16:15 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung

Intermediate-Care-Station – IMC1

Täglich von 15:30 bis 16:30 Uhr

Wir bitten aufgrund begrenzter Räumlichkeiten um Verständnis dafür, dass in der Regel nur maximal zwei Besucher gleichzeitig ihre Angehörigen besuchen können. Kindern kann der Besuch von Angehörigen nur in Ausnahmefällen nach Rücksprache gestattet werden.

Anästhesieambulanz

Zur anästhesiologischen Voruntersuchung und für die Narkoseaufklärung vor Ihrer geplanten Operation haben wir eine Anästhesiesprechstunde eingerichtet.

In der Regel erhalten Sie als Patient im Rahmen des prästationären Managements von den Schwestern auf der Station einen Fragebogen, den Sie vor Besuch der Anästhesiesprechstunde ausfüllen.

In diesem Fragebogen sind allgemeinverständliche Erläuterungen der gebräuchlichen Betäubungsverfahren enthalten. Dieser Fragebogen dient dem Anästhesisten in der Ambulanz als Grundlage für das Aufklärungsgespräch zur Narkose. In diesem Gespräch mit einem erfahrenen Narkosearzt werden wichtige Informationen ausgetauscht. Einerseits wird der ausgefüllte Fragebogen auf Vollständigkeit geprüft und die mitgebrachten Befunde aus unserer Sicht bewertet. Möglicherwiese müssen noch weiterführende Untersuchungen empfohlen werden. All dies dient Ihrer Sicherheit.

Zum anderen erläutern wir Ihnen gerne die organisatorischen Abläufe der Vorbereitung und Ihre Fragen, die sie im Zusammenhang mit der Narkose haben. Wir wollen so Ihnen die Bedenken oder sogar Ängste im Zusammenhang mit der Narkose nehmen.

Wir sind bestrebt, die Wartezeiten möglichst kurz zu halten. Nicht immer wird uns dies gelingen. Dafür bitten wir um Verständnis. Sofern Sie nicht über unser prästationäres Management vorbereitet werden, empfehlen wir Ihnen, mit uns einen Termin zu vereinbaren. Bitte werden Sie nur in Ausnahmefällen unangemeldet in unserer Ambulanz vorstellig.

Telefon: (0355) 46-21 77

E-Mail: ambanaesth@ctk.de

Notfälle und bettlägerige Patienten werden vom Narkosearzt aufgesucht und über das geplante Betäubungsverfahren informiert.

Weiterbildung

Der Chefarzt besitzt die Weiterbildungsermächtigung für MKG-Chirurgie für 3 Jahre. Aufgrund des Ambulantisierungstrends kann optional im MVZ des CTK ein ambulanter Teil realisiert werden, alternativ in einer der vielen Praxen des niedergelassenen Bereiches. Die volle WB ist oft nur an Universitätsklinika oder großen städtischen MKG-Kliniken abzusichern.

Die MKG-Weiterbildlung erfordert die Doppelapprobation, Modelle mit Teilzeitarbeit und simultanem Studium, wie an größeren Hochschulen praktiziert, sind hier aus logistischen Gründen und dem zusätzlichen rekonstruktiven Anteil nicht möglich.

Aufgrund der zweigleisigen Struktur der Klinik im Rahmen der Doppelapprobation mit Verbindungen zur WBO der LÄK und der LZÄK bieten wir seit Jahren auch das klinische Jahr im Rahmen der Ausbildung zum Oralchirurgen an. Üblicherweise werden für die Interessenten 2-Jahres-Verträge vereinbart. Möglich ist dann die Verlängerung bis hin zu einem Dauerarbeitsvertrag. Hier sind jederzeit Initiativbewerbungen erwünscht, bei einem aktuellen Stellenschlüssel 1-1-3.

Die Weiterbildung wird seitens der Klinik durch gewährte Weiterbildungstage sowie interne und externe Fortbildungen unterstützt.

Des Weiteren können PJler (nach Absprache)  oder Chirurgen einen Teil der WB (bis ½ Jahr) in der MKG / RECO angerechnet bekommen.

Veranstaltungen & Neuigkeiten

Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

Nach Jahren endlich wieder schlucken und essen

Cottbus Durch Kehlkopfkrebs hat Udo Bauer seine Stimme verloren, und erst dank einer risikoreichen Operation kann der 67-Jährige heute wieder passierte Nahrung zu sich nehmen. Udo Bauer konnte über vier Jahre lang nicht schlucken. An seinem Hals zeigte sich eine faustgroße Fistel – ein Loch. Trinken und Essen waren für den 67-Jährigen unmöglich.

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Siegel und Zertifikate des Carl-Thiem-Klinikums

Das CTK ist bestrebt, ständig die Qualität der medizinischen Behandlung, die Patientenfreundlichkeit und den Service zu verbessern. Unsere Zertifikate und Qualitätssiegel sind für uns die Anerkennung unserer bisherigen Bemühungen.