Besondere Hinweise

Hämolyse

Bei der Hämolyse kommt es zur Zerstörung der Erythrozytenmembran mit Austritt von Hämoglobin u. a. intrazellulären Bestandteilen ins Blutplasma bzw. Serum. Ab einer Hb-Konzentration von > 200 mg/l kann die Hämolyse mit dem bloßen Auge wahrgenommen werden. 
Die Hämolyse kann innerhalb (intravasal) oder außerhalb (extravasal - während oder nach Blutentnahme) der Blutgefäße entstehen. 
Hämolytische Proben können die Bestimmung einiger Parameter stören, u. a.:

  • ALAT, ASAT
  • Kalium
  • LDH
  • CK
  • Bilirubin
  • Chlorid
  • Eisen
  • Folsäure
  • Gesamteiweiß
  • Glucose
  • Harnsäure
  • Harnstoff
  • TSH, fT3 und fT4

Wird im Labor eine Hämolyse im Serum/ Plasma festgestellt, können u. U. nicht alle Parameter bestimmt werden. Es erfolgt eine telefonische Benachrichtigung des Einsenders und eine Information auf dem Befundausdruck. Eine neue Blutprobe mit erneuter Anforderung der gewünschten Parameter sollte eingeschickt werden.

Siegel und Zertifikate des Carl-Thiem-Klinikums

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