Diagnostische Leistungen

  • Klinische Chemie: Enzymdiagnostik, Untersuchungen zum Wasser- und Elektrolythaushalt sowie zum Säure-Basen-Gleichgewicht, Bestimmung von  Tumormarkern, Hormonen, Spurenelementen, Plasmaproteinen und Proteinen im Liquor und Harn, Schwangerschaftsscreening mit Hilfe enzymatischer Test, Immunoassays, ISE, Atomabsorptionsspektrometrie, HPLC, GC-MS und spezifischer Elektrophoreseverfahren
  • Hämatologie: Zelldifferenzierung im Blut, Knochenmark und anderen Körperflüssigkeiten, Durchflusszytometrische Zellcharakterisierung inklusive Typisierung von Leukämien und Lymphomen, PNH-Diagnostik,  Stammzellmonitoring
  • Hämostaseologie inklusive Einzelfaktorbestimmung , Thrombozytenfunktionstests, Nachweis und Aktivitätsbestimmung spezifischer Antikoagulanzien mit Hilfe koagulometrischer, turbidimetrischer und enzymatischer Testsysteme sowie der Aggregometrie.
  • Immunhämatologie/Blutdepot inklusive Antikörperdifferenzierung in verschiedenen Reaktionmilieus, Antigennachweis
  • Stoffwechseldiagnostik: Kohlehydrat-, Fett- und Aminosäurestoffwechsel, Vitaminbestimmungen, Harnsteinanalytik mit Hilfe von ELISA, Infrarotspektroskopie, Dünnschichtchromatographie, HPLC und GC-MS
  • Immunologie: Allergiediagnostik, Autoimmundiagnostik, Komplementdiagnostik, Rheumaserologie mit Hilfe von ELISA, Nephelometrie, Immunfluoreszenz, Immunoblot
  • Toxikologie/Pharmakologie inklusive Drugmonitoring, sytematischer toxikologischer Suchanalytik (24/7-Service), forensischer Blutalkoholbestimmung  und forensischen Betäubungsmittelnachweis  mit Hilfe von enzymatischer Aktivitätsbestimmung, HPLC, GC-MS, GC-MS/MS

Bakteriologie

  • Kultivierung von Bakterien aus klinisch relevanten Untersuchungsmaterialien inklusive Mikroorganismen mit gesonderten, bzw. anspruchsvollen Kultivierungsbedingungen wie Anaerobier, Mycoplasmen, Ureaplasmen, Helicobacter, Legionellen, sowie Mykobakterien
  • Identifizierung mittels biochemischer, immunologischer und molekular-biologischer Methoden, sowie Massenspektrometrie
  • Resistenzbestimmung mittels unterschiedlicher Methoden, wie Agardiffusionstest, Bestimmung der Minimalen Hemmkonzentration und Minimalen bakteriziden Konzentration über Mikrodilutionsverfahren, bzw. MHK Bestimmung im Etest, sowie Nutzung automatisierter Verfahren (Vitek II). Auch Resistenzbestimmung bei kulturell anspruchsvollen Mikroorganismen wie Helicobacter, Mykobakterien

Mykologie/Parasitologie

  • Kultivierung, Identifizierung und Resistenzbestimmung von Sprosspilzen (mit entsprechenden Verfahren bei Bakterien)
  • Kultivierung und Identifizierung von Schimmelpilzen
  • Malariadiagnostik
  • Amöbendiagnostik (Akanthamöben, E. histolytica)
  • Wurmeier und vegetative Parasitenelemente, mikroskopisch

Infektionsserologie

  • Qualitative und quantitative Bestimmung der Immunoglobuline (IgG, IgA, IgM) gegen pathogene Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten mittels ELISA, Immunfluoreszenz und Agglutination.
  • Bakteriologisch-serologische Antikörpernachweise über ELISA und Immunoblot, z.B. Borreliendiagnostik, Toxoplasmosediagnostik inklusive Aviditätsbestimmung
  • Bakteriologische serologische Methoden zum Direkt-Antigennachweis, z.B. Legionellen- und Pneumokokken-Antigen Nachweis aus Urin, Antigennachweis hämolysierender Streptokokken aus Abstrichen, Helicobacter und darmpathogene Viren aus Stuhl, bakterielle Meningitiserreger aus Liquor, Pilze aus Blut
  • Nachweis bakterieller Toxine

Gemeinsam mit dem Institut für Pathologie wird ein molekulardiagnostisches Zentrum betrieben. Methodisch kommen Verfahren mit Amplifikation (PCR) und ohne Amplifikation (Gensonden), sowie Gensequenzierungen (Bakterienisolate, Pilzisolate) zum Einsatz. Bei den Viren werden sowohl DNA-haltige als auch RNA-haltige Organismen nachgewiesen.

Nachfolgend das Leistungsangebot:

Molekulare Erregerdiagnostik

Folgende Untersuchungen werden durchgeführt:

  • Hochsensibler und schneller Direktnachweis von pathogenen Mikroorganismen aus Patientenmaterial (z. B. Mykobakterien und Legionellen, Viren aus Bronchiallavage bei Pneumonie, HSV,CMV, VZV, sowie Enterovirus Nachweis im Liquor bei Enzephalitis; Eukaryonten im Blut bei systemischen Pilzinfektionen
  • Nachweis von Mikroorganismen aus fixierten Material (Paraffinschnitte, Ethanol-fixierte Präparate)
  • Nachweis pränataler CMV-Infektionen durch Bestimmung der Viren aus der Guthrie-Card
  • Spezifizierung unbekannter Kulturisolate durch Sequenzierung oder Gensonde
  • Nachweis bakterieller Pathogenitätsfaktoren (z. B. Shiga-Toxin bei enteropathogenen E. coli oder YOPs bei enteropathogenen Yersinien).
  • Nachweis von bakteriellen Resistenzgenen im Originalmaterial (mecA Gen bei MRSA, Clarithromycinresistenz bei H. pylori)
  • Quantitativer Nachweis von HCV oder CMV aus Serum zur Therapiekontrolle
  • Nachweis einer Papilloma-Virus-Infektion und Differenzierung in High-Risk- und Low-Risk-HPV zur Bestimmung ihres onkogenen Potenzials
  • Molekularbiologischer Vergleich von bakteriellen Isolaten mittels Pulsfeld-gelelektrophorese oder Spa-Typisierung (»Fingerprinting«) zum Nachweis von Infektionsketten (z. B. Legionellen, MRSA)
  • PCR-gestütztes Eingangsscreening auf MRSA

Molekulare Diagnostik hämatologischer Neoplasien

  • Zytogenetische Darstellung und Bewertung chromosomaler Strukturen  mit Hilfe verschiedener Bänderungstechniken
  • Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) an Interphasen und Metaphasenzellen (zum Einsatz kommen krankheitsspezifische Sondenpanels),
  • PCR zum Nachweis spezifischer Mutation und Translokationen
  • Sequenzierung zum Nachweis somatischer Hypermutationen
  • Molekulare Diagnostik solider Tumoren
  • Sequenzierung zum Nachweis von K-RAS und N-RAS Mutationen
  • Analyse der Mikrosatelliteninstabilität
  • Nachweis von BRAF und EGFR-Mutationen mit Hilfe von PCR-Analysen
  • Fluoreszenz in situ Hybrisierung an Gewebeproben

Sonstige Molekulare Diagnostik

  • Zytogenetische Untersuchungen im Blut und an Gewebeproben (Lymphozyten, Fibroblasten)
  • Nachweis Genmutationen (z.B. TPMT, HFE, CFTR) mit Hilfe von PCR und       Blotverfahren
Siegel und Zertifikate des Carl-Thiem-Klinikums

Das CTK ist bestrebt, ständig die Qualität der medizinischen Behandlung, die Patientenfreundlichkeit und den Service zu verbessern. Unsere Zertifikate und Qualitätssiegel sind für uns die Anerkennung unserer bisherigen Bemühungen.