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Per Monitor mehr Sicherheit:
Modernste Technik auf Frühgeborenen-Intensivstation

Cottbus, 11. Juli 2005. Mehr Sicherheit für Frühgeborene garantiert eine hochmoderne elektronische Überwachungseinheit, die in diesen Tagen auf der Intensivstation des Perinatalzentrums des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus in Betrieb genommen wurde. An bis zu 14 Frühgeborenen-Bettchen werden relevante Daten wie Blutdruck, Atem- und Herzfrequenz und bei Bedarf Hirnströme per Monitor erfasst, eine Verschlechterung wird sofort registriert und dem Pflegepersonal angezeigt.

Die Überwachungseinheit ermöglicht die Vernetzung der Daten, die nun von einem Platz aus permanent eingesehen werden können. Wenn bei einem der kleinen Patienten die Atmung aussetzt, zeigt dies der Monitor im Überwachungsraum umgehend an, erste Maßnahmen der Steuerung können von dort aus getroffen werden.
Auch diejenigen Frühgeborenen, die in Intensivbettchen gleich neben dem Kreissaal untergebracht sind, weil ihr Transport die Kinderklinik noch zu risikovoll ist, werden gleichzeitig auf diese Weise überwacht.

Die Intensivüberwachung für frühgeborene und sehr junge Kinder bedeutet eine große Herausforderung in Bezug auf die technische Umsetzung. „Alles, was es an Technik auch in der Erwachsenenintensivmedizin gibt, muss miniaturisiert, dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst werden. Das ist bei den uns jetzt zur Verfügung stehenden Geräten in einem ausgezeichneten Maße gelungen“, hebt PD Dr. med. Thomas Erler, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, hervor. “Wir freuen uns, dass eine anspruchsvolle Versorgung auch extrem unreifer Frühgeborener mit der neuen Überwachungseinheit jetzt noch besser gewährleistet ist.“
Auf der Frühgeborenen-Intensivstation des Carl-Thiem-Klinikums sind sechs Ärzte und 25 hochqualifizierte Schwestern tätig. Zirka 200 zu früh geborene Babys – ab etwa 450 Gramm - werden jährlich im ctk intensivmedizinisch betreut, durchschnittlich über einen Zeitraum vom 30 bis 40 Tagen. Die Kosten für die neue Intensiv-Überwachungseinheit für Frühgeborene betragen rund 250 000 Euro.