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Neues MRT-Gerät nahm Arbeit auf
Noch schneller zu detaillierteren Schnittbildern

Das am Montag in Betrieb gegangene 1.5-Tesla-MRT-Gerät 
Foto: CTK/Radiologie
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Das am Montag in Betrieb gegangene 1.5-Tesla-MRT-Gerät
Foto: CTK/Radiologie
Ein neuer, leistungsfähigerer Magnetresonanztomograph (MRT) wurde am Montag im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus seiner Bestimmung übergeben. Wie Dozent Dr. med. Claus-Peter Muth, Chefarzt des Instituts für Radiologie des CTK, berichtet, verfügt das 1,5-Tesla-Gerät über eine Reihe von Funktionen, die die Diagnose bei zahlreichen Erkrankungen weiter erleichtern. Bei einer Reihe von z. B. neurologisch, kardiologisch und orthopädisch veranlassten Untersuchungen sind genauere Abbildungen möglich, Untersuchungszeiten können verkürzt werden.

Eine erhöhte Aufnahmegeschwindigkeit durch die so genannte TIM-Technik (Total imaging matrix) sowie die größere Flexibilität bei der Wahl von Untersuchungen zur Beantwortung der klinischen Fragestellung erweitern die Einsatzbreite des neuen MRT-Gerätes. Teilweise kann ohne Umlagerung und Spulenwechsel gearbeitet werden. Die Geräuschentwicklung ist spürbar geringer, das ist für Patienten wie auch für das Personal ein wichtiger Vorteil.
Das Gerät steht frei im Raum und ist damit, wie damit auch der zu untersuchende Patient, von allen Seiten erreichbar. Eine Lichtkuppel und die farbliche Gestaltung vermindern die bisher mitunter auftretenden Gefühle des Beengtheit-Seins bei den Patienten.

„ Wir verfügen hiermit am Carl-Thiem-Klinikum über eine MRT-Technologie, die auf dem gegenwärtig gehobenen Untersuchungsniveau angesiedelt ist“, so Chefarzt Dr. Muth

Das bisherige MRT-Gerät ist seit 1993 im CTK im Einsatz. Jährlich werden mit diesem bildgebenden Verfahren (auch Kernspintomographie), das Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt, im Klinikum rund 6000 Untersuchungen durchgeführt.

Informationen.
Institut für Radiologie
Tel. 0355 46 25 30