MRT im Klinikum 6000mal jährlich im Einsatz:
Start für neues Gerät im September
Pressemitteilung
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11.08.2008
Mit einer Interimslösung in Form eines fahrbaren Magnetresonanztomographen wird im Carl-Thiem-Klinikum Cottbus die Einrichtung eines neuen leistungsfähigen MRT vorbereitet. Die fahrbare Einheit ist vor dem Haus 6 installiert und sichert vom heutigen Montag an alle für die Patientenversorgung notwendigen Untersuchungen, wie Doz. Dr. med. Claus-Peter Muth, Chefarzt des Instituts für Radiologie des CTK, betont.
Die Übergabe des neuen 1,5-Tesla-Gerätes ist, nach Ausbau des alten und entsprechenden baulichen Vorbereitungen, für den 22. September geplant. Das Gerät steht frei im Raum und ist damit, wie auch der zu untersuchende Patient, von allen Seiten erreichbar. Eine Lichtkuppel und die farbliche Gestaltung vermindern die bisher mitunter auftretenden Gefühle des Beengtheit-Seins bei den Patienten.
Eine erhöhte Aufnahmegeschwindigkeit durch die so genannte TIM-Technik (Total imaging matrix) sowie die größere Flexibilität bei der Wahl von Untersuchungen zur Beantwortung der klinischen Fragestellung erweitern auch die Einsatzbreite des neuen MRT. Teilweise kann ohne Umlagerung und Spulenwechsel gearbeitet werden. Die Geräuschentwicklung dieses Gerätes ist spürbar geringer. Alles dies seien Vorteile, die, so Dr. Muth, von den Patienten wie von den Mitarbeitern sicher geschätzt werden.
Das bisherige MRT-Gerät ist seit 1993 im CTK im Einsatz. Jährlich werden mit diesem bildgebenden Verfahren (auch Kernspintomographie), das Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt, im Klinikum rund 6000 Untersuchungen durchgeführt.