In 14 Monaten wird hier operiert: Richtkrone am Stahlskelett
Pressemitteilung
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19.08.2005
Cottbus, 19. August 2005. Richtfest auf dem Gelände des Carl-Thiem-Klinikums in Cottbus: Mit dem Aufziehen der Richtkrone am Kran vor dem Haus 3 ist ein weiterer Schritt zur Realisierung der umfangreichen Bauvorhaben des Klinikums (Gesamtinvestitionsrahmen in 55 Millionen Euro) getan.
Das Haus drei wird zukünftig wichtige medizinische Bereiche beherbergen und ist somit ein zentraler funktionaler Schwerpunkt in der Patientenversorgung.
Zu den bisher vorhandenen drei Ebenen des Gebäudes kamen drei weitere hinzu. Die Bettenstation der Klinik für Nuklearmedizin wie auch die Notaufnahme gehören zum Bestand und wurden bzw. werden in den nächsten Monaten umfassend rekonstruiert.
Ebene 2, vormals Verwaltungsbereich und zukünftig Klinischer Arztdienst, wurde entkernt. Darauf wurde eine Stahlkonstruktion gesetzt, die das Gerippe darstellt für die neuen Ebenen: Ebene 3 – neue Intensivstation mit 24 Betten -, Ebene 4 – OP-Bereich mit acht Sälen – und Ebene 5, die die gesamte Technik für den Gebäudekomplex beherbergt.
Diese Überbauung schafft günstige Bedingungen für eine zentrale Anordnung erweiterter Funktionsflächen unter Einbindung vorhandener Fixpunkte des Gebäudebestandes.
Vorausgegangen war die Fertigstellung des aufgestockten Rohbaus des Hauses 8 sowie ein neu errichteter Kopfbau am Haus 3 als Voraussetzung für die „Einbettung“ der Überbauung des Hauses 3.
Es ist ein Bau der Superlative und höchster Anforderungen an die Präzision der Bauleute: Circa 430 Tonnen Stahl wurden verbaut, das schwerstes Montageelement, ein Fachwerkträger, wiegt 29 Tonnen.
Die Schwerlastmontagen erfolgten zwischen dem 13. und dem 17.Juni 2005 mit einem Teleskopmastkran, dessen maximaler Schwenkbereich bei ca. 62 Meter m zum Erreichen aller Montagebereiche für die Überbauung beträgt.
Für die beiden Stahlbau-Hauptstützen am Nordgiebel des Hauses 3 wurden pro Fundament 65 Meter Beton im Erdreich verbaut
Dem Stahlbau vorausgegangen war eine intensive Planungsphase sowie die Realisierung der Gründungen und des Rohbaus an den Gebäuden 3 und 8 im Zeitraum von November 2003 bis Anfang Juli 2005. Diese Arbeiten waren lange Zeit für die Öffentlichkeit nicht erkennbar, da sie im wesentlichen im vorhandenen Bestandsbereich der Gebäude stattfanden.
Eine besondere Herausforderung an Planer und Baufirmen war und ist die Sicherung des Klinikbetriebes.