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Cottbuser Frauenärzte beim Endoskopiekongress
in Warschau/Kooperation mit polnischen Kollegen

Cottbus, 2. Dezember 2005. Vor wenigen Tagen sind Mediziner der Frauenklinik des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus aus Warschau zurückgekehrt. Sie haben vom 24. bis 25. November einen internationalen gynäkologischen Endoskopiekongress mitgestaltet, der am Militärhospital Warschau (Chefarzt Prof. Dr. Baranowski) stattfand und von der Frauenklinik des Cottbuser Carl-Thiem-Klinikums - zertifiziertes Zentrum der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Endoskopie (AGE) und Endoskopiezentrum – mitorganisiert wurde. An rund 150 Teilnehmer wurden von den Cottbusern theoretische Kenntnisse in Form von Vorträgen vermittelt, vor allem von Prof. Dr. Hans-Harald Riedel als einem der bedeutenden Endoskopiker der Gynäkologie. Die Frauenklinik Cottbus führt jährlich ca. 1.500 endoskopische Eingriffe durch.
Während des Kongresses wurden an 18 ausgewählten Patienten Operationen durchgeführt
Dabei demonstrierten die Mediziner aus Cottbus anspruchsvolle OP-Techniken, von der Ste-rilitäts-OP über ausgedehnte Endometriose-OP’s bis zur LAVH (laparoskopisch assistierte Hysterektomie) und zur abdominellen Operation. Diese Operationen wurden alle parallel live in den Hörsaal des Klinikums geschaltet.
Zum Team, das in Warschau Erfahrungen und Fähigkeiten an Kollegen weiter vermittelte, gehörten auch Oberärztin Dr. Anke Wipfli-Funke, Oberarzt Dr. Andrzey Popiela und Assis-tenzarzt Dr. Stephan Sägner.
Mit dem Endoskopiesymposium wurde die Zusammenarbeit mit der Warschauer Klinik weiter intensiviert. Ärzte des Militärhospitals hatten bereits in Cottbus hospitiert.
Für das Jahr 2006 sind weitere Endoskopiekurse und ein Mammachirurgiekurs geplant.

Die Teilnehmer des Kongresses stehen den Medien gern für ein Interview zur Verfügung.
Fotos zum Beitrag können ebenfalls bei der Pressesprecherin angefordert werden.