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Carl-Thiem-Klinikum Cottbus ist Mitglied im Interessenverband Kommunaler Krankenhäuser:
Qualität und Wirtschaftlichkeit als Zukunftsperspektive

Cottbus, 5. Juli 2005. „Gute Voraussetzungen, große Herausforderungen für die Zukunft“ – so beschreibt ctk-Geschäftsführerin Heidrun Grünewald, die Situation des Carl-Thiem-Klinikums im Prozess der Umgestaltungen des Krankenhausbetriebs in Deutschland.
Als Mitglied des neugegründeten Interessenverbandes Kommunaler Krankenhäuser will das Haus mit anderen Verbandsmitgliedern unter Beweis stellen: „Das kommunale Krankenhaus ist kein Auslaufmodell.“ Der Verband war während des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit im Juni 2005 in Berlin gegründet worden.

Unter den 700 Krankenhäusern in Deutschland mit öffentlicher, kommunaler Beteiligung nimmt das ctk als eines der größten eine exponierte Stellung ein. Mit 1300 Betten, einem umfassenden Investitionsprogramm zur Erhöhung der Qualität der medizinischen Versorgung und zur weiteren Profilierung sind bereits Weichen in die Zukunft gestellt.
Dazu Heidrun Grünewald: „Wir haben gute Ausgangsbedingungen, um unseren Standortvorteil auch im wirtschaftlichen Sinne zu festigen. Exzellente medizinische Qualität und betriebswirtschaftliche Effizienz müssen einander ergänzen, um auch in der Perspektive medizinische Versorgung und Arbeitsplätze sichern zu können.“ Die Etablierung der DRGs – Entgeltsystem nach diagnosebezogenen Fallpauschalen - und die damit verbundenen strukturellen Veränderungen im Klinikum würden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zunehmend konstruktiv umgesetzt, unterstreicht die Geschäftsführerin.

Heidrun Grünewald teilt die Meinung weiterer Mitbegründer des Interessenverbandes, dass kommunale Krankenhäuser durchaus wirtschaftlich arbeiten können und damit eine Privatisierung nicht zwangsläufig auf der Tagesordnung stehe.

Bundesweit gab es Ende 2003 noch 689 öffentliche, 737 freigemeinnützige und 442 private Krankenhäuser. Mit zunehmendem Wettbewerbsdruck auf die Häuser sagen Experten einer Reihe von Kliniken die Schließung bzw. Privatisierung voraus. Dem will der Interessenverband Kommunaler Krankenhäuser mit positiven Erfahrungen und Entwicklungen entgegentreten.