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Auch 2007 Patienten qualitätsorientiert versorgen

„Das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus geht in ein ereignisreiches, aber auch sehr schwieriges Jahr“, so CTK-Geschäftsführerin Heidrun Grünewald zur Jahreswende. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, die vor allem die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen betreffen. Die Belastungen durch die Gesundheitsreform, Mehrwertsteuererhöhung, komplizierte Kassen- und Tarifverhandlungen stehen ins Haus, erhöhte Kosten für das Klinikum werden unvermeidlich auf uns zukommen. Wir haben das Wort des Cottbuser Oberbürgermeisters, es werde mit den schwarzen Zahlen des Klinikums keine Privatisierung geben. Das gibt uns Planungssicherheit, und wir werden vom ersten Tag des neuen Jahres dafür stabile Grundlagen sichern. Schließlich geht es uns trotz aller Schwierigkeiten darum, dass sich die Patientinnen und Patienten auch weiterhin auf ihr Carl-Thiem-Klinikum verlassen können.“

Fast 91 000 stationäre und ambulante Patienten aus dem südbrandenburgischen Einzugsgebiet und darüber hinaus haben die 300 Ärztinnen und Ärzte sowie rund 900 Pflegekräfte im Jahr 2006 betreut. Im CTK kamen mehr als 900 Babys zur Welt.
Ein wichtiges Ereignis des Jahres 2006 war, sagte die Geschäftsführerin, die KTQ®-Zertifizierung: „Qualität ist ein entscheidender Faktor im zunehmenden Wettbewerb innerhalb des Gesundheitswesens, und für Krankenhäuser gilt dies allemal. Wir haben den ersten Schritt gemacht, weitere in Sachen Qualität werden folgen müssen, wenn wir auch weiterhin die medizinische Versorgung sichern und Arbeitsplätze erhalten wollen.“
Die Investitionsvorhaben – erst in der vergangenen Woche auf ein Volumen von 67,8 Millionen Euro aufgestockt – werden im Carl-Thiem-Klinikum Schritt für Schritt umgesetzt. Anfang 2006 wurde das Bettenhaus 60 bezogen, damit konnte z. B. die Klinik für Orthopädie von der Außenstelle Kolkwitz in den modern ausgestatteten Gebäudekomplex umziehen. Auf dem neuesten Stand der Schlaganfallbehandlung ist auch die Klinik für Neurologie, in der eine Stroke Unit, ein Schlaganfallzentrum, eingerichtet wurde. Erst vor wenigen Tagen nahm die Palliativstation die ersten Patienten auf. Schwersterkrankte werden hier mit dem Ziel weit gehender Schmerzfreiheit liebevoll betreut.
In den ersten acht Operationssälen des Hauses 3 laufen die Arbeiten auf Hochtouren: Modernste Operationstechnik wird installiert, im ersten Vierteljahr 2007 soll der Operationsbetrieb aufgenommen werden.

Im Übrigen wird es, nach dem großen Erfolg des ersten Tages der offenen Tür im März 2006, im Oktober erneut einen Tag der offenen Tür geben.